Dialog Kosmetik

Workshopthemen

 

10. Stakeholder-Workshop (2016)

Thema "Jugendliche und Kosmetik: Über was müssen wir (wie) reden?"

Der 10. „Dialog Kosmetik“ beschäftigte sich intensiv mit der Frage, worüber wir mit Jugendlichen reden müssen. Und wie. Möglicherweise weniger als in der Vergangenheit mit dem erhobenen Zeigefinger. Stattdessen eher lobend und bestärkend – dann aber konsequenterweise auch verantwortungsbewusst und erklärend. Getreu der Devise: Wir haben verstanden, dass Kosmetik euch wichtig ist. Dann lasst uns darüber reden, wie ihr sie richtig anwendet. Und wann ihr besser einen Experten zu Rate zieht. Wenn wir uns darüber einig sind, steht ein zweites Problem im Weg: Wie erreichen wir die Zielgruppe überhaupt? Wer könnte geeignet sein, Botschaften auszusenden? Und über welche medialen Kanäle? Könnte ein vielversprechender Weg sein, das Internetportal haut.de mit einem Youtube-Kanal zu vernetzen, um mit Jugendlichen in Kontakt zu kommen, Vertrauen aufzubauen und Botschaften zu adressieren?

Eine Idee zur Umsetzung: Der „Dialog Kosmetik“ gründet ein Redaktionsteam, das ein Konzept erarbeitet und erste Themen festlegt. Dabei ist uns klar, dass die Kommunikation mit der „Zielgruppe Jugend“ alles andere als banal ist. Sie stellt eine echte Herausforderung dar; vermutlich benötigen wir einen langen Atem. Wir sind uns andererseits aber auch unserer Verantwortung bewusst, die wir gerade jungen Menschen gegenüber haben – und wir sehen die große Chance, sie in einem Alter zu erreichen, in dem sie offen für Informationen sind. Sie suchen nach Sicherheit. Wir können sie ihnen geben.
Dokumentation zum 10. Stakeholder-Workshop

 

9. Stakeholder-Workshop (2015)

Thema "Umfassende, glaubwürdige und verbrauchernahe Information / Digitale Kommunikation"

Im 9. “Dialog Kosmetik“ wurden Möglichkeiten der digitalen Kommunikation über Kosmetika diskutiert. Zur verbesserten Information über Inhaltsstoffe wurde eine Ergänzung des EAN-Codes diskutiert sowie Ideen zu einem digitalen Info-Service gesammelt. Startpunkt könnte eine App mit einem begrenzten Informationsangebot zu allergenen Inhaltsstoffen sein, die auf der INCI-Datenbank aufbaut. Ergänzt über ein Benutzerprofil, könnten so Allergiker über den Scan des Produktes zielgerichtet mit gemeinsam getragenen Produktempfehlungen versorgt werden.

Da hierzu viele offene Fragen geklärt werden müssen und strategische Entscheidungen von den beteiligten Akteuren erforderlich sind, wurde eine Arbeitsgruppe mit Vertretern aus Behörden, Herstellern und Verbänden eingerichtet, die sich im Nachgang mit Lösungsmodellen beschäftigen soll.
Dokumentation zum 9. Stakeholder-Workshop

 

8. Stakeholder-Workshop (2013)

Thema "Chancen und Risiken des Internethandels"

Zum Dialog über Chancen und Risiken des Internethandels mit Kosmetika trafen sich rund 30 Vertreter aus Behörden, Verbraucherschutz, Wirtschaft, Industrie, der Medien und Zivilgesellschaft auf Einladung des IKW. Das Thema wurde vom Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit und den Verbraucherzentralen vorgeschlagen. Hintergrund sind Untersuchungsergebnisse zu Risiken des Internethandels mit Nahrungsergänzungsmitteln. Die Behörden befürchten, dass ähnliche Risiken für Konsumenten beim Erwerb von Kosmetika im Internet bestehen könnten.

In der Diskussion wurde man sich schnell einig, dass aufgrund der zurzeit geringen Umsätze mit Kosmetika im Internethandel zwar kein dringender Handlungsbedarf, wegen des zu erwartenden Anstiegs aber Bedarf für vorsorgliche Verbraucheraufklärung besteht. Daher wurde eine Redaktionsgruppe eingerichtet, die sich mit Handlungsempfehlungen für Verbraucher bei Einkäufen im Internet auseinandersetzen soll. Die Ergebnisse werden in das bestehende Portal www.haut.de eingepflegt, um Verbraucher für das Thema zu sensibilisieren.
Dokumentation zum 8. Stakeholder-Workshop

 

7. Stakeholder-Workshop (2012)

Thema "Alles nur Werbung - oder was?"

Schwerpunktthemen des 7. Stakeholder-Workshops waren Werbung sowie Information & Kommunikation über kosmetische Produkte. Die rund 30 Teilnehmer diskutierten die Themen aus ihren jeweiligen verschiedenen Sichtweisen: dem Verbraucherschutz, der Werbewirtschaft, der Hersteller und der Trendforschung.

Fazit: Bei der Werbung für kosmetische Produkte gibt es derzeit wenig strittige Punkte, es stehen aber große Veränderungen an: Die Werbewirtschaft sieht eine abnehmende Bedeutung der klassischen Werbekanäle. Die Trendforschung ist überzeugt, den Verbraucher zukünftig in seinem direkten Lebensumfeld begegnen zu müssen. Die Verbraucherschützer fordern klare und glaubwürdige Informationen und eine Fokussierung auf das Wesentliche. Gemeinsam ist die Einschätzung, dass neben der Wahl der richtigen Kanäle zukünftig Glaubwürdigkeit und Vertrauen bei der Vermittlung der Botschaften entscheidend sein werden. Dies könne am ehesten über Allianzen und Kooperationen geschehen.
Dokumentation zum 7. Stakeholder-Workshop

 

6. Stakeholder-Workshop (2011)

Thema "Tierversuche in der Kosmetik / Kommunikation im Social Web"

Beim 6. Workshop des Dialog Kosmetik beschäftigten sich die Teilnehmer mit zwei zentralen Themen:
- Tierversuche und Alternativmethoden bei Kosmetika
- Kommunikation im Social Web / Kommunikation mit Jugendlichen
Dokumentation zum 6. Stakeholder-Workshop

 

5. Stakeholder-Workshop (2010)

Thema "Rückblick und Ausblick 5 Jahre im Dialog"

Der 5. Stakeholder-Workshop des Dialog Kosmetik war geprägt durch die Zahl 5. Fünf Jahre Dialog waren Anlass für einen Rückblick und eine Bilanz. Sie waren aber auch Anlass, den Blick in die Zukunft zu richten und zu diskutieren, wo der Dialog in fünf Jahren stehen soll.

Die Veranstaltung hat gezeigt, dass dem Dialog Kosmetik die Themen noch lange nicht ausgehen und der gemeinsame Austausch auch in Zukunft einen hohen Stellenwert für die Teilnehmer haben wird. Um die Bedeutung des Dialogs zu unterstreichen, soll zukünftig ein eigenständiges Layout entwickelt werden. Damit soll die Möglichkeit der Verbreitung gemeinsamer Botschaften verbessert werden. Und das Thema des nächsten Workshops – Alternativmethoden zu Tierversuchen – verspricht auch im nächsten Jahr eine spannende und intensive Diskussion.
Dokumentation zum 5. Stakeholder-Workshop

 

4. Stakeholder-Workshop (2009)

Thema "Allergien und Kosmetika"

Wie können Verbraucher umfassend und glaubwürdig über Kosmetika und Allergien informiert werden?

Diese Frage stand im Mittelpunkt des 4. Stakeholder-Dialogs. Auf Einladung des IKW kamen dazu 27 Vertreter von Behörden, Industrie, Verbraucherverbänden, Wissenschaft sowie weitere Stakeholder am 5. und 6. März 2009 in Frankfurt zusammen.

Ergebnis: Im Rahmen einer stakeholderübergreifenden Arbeitsgruppe sollen gemeinsame und zielgruppenspezifische Kernbotschaften zum Thema „Allergien und Kosmetika“ entwickelt und verbreitet werden.
Dokumentation zum 4. Stakeholder-Workshop

 

3. Stakeholder-Workshop (2008)

Thema "Verbraucherkommunikation und Verbraucherverhalten"

Verbraucherkommunikation und -verhalten war Thema des 3. Stakeholder-Dialogs Kosmetik. Auf Einladung des IKW trafen sich dazu 21 Vertreter von Behörden, Industrie, Verbraucherverbänden, Ministerien, Wissenschaft und weitere Stakeholder am 21. und 22. Februar 2008 in Frankfurt zu einem Meinungsaustausch.

Zentrales gemeinsames Ergebnis: Am 21. Juni findet der erste bundesweite Tag des Sonnenschutzes statt.
Dokumentation zum 3. Stakeholder-Workshop


2. Stakeholder-Workshop (2006)

Thema "Nanopartikel in kosmetischen Mitteln"

Nanopartikel – Chancen und Risiken des Einsatzes in kosmetischen Mitteln – stand im Mittelpunkt des zweiten Stakeholder-Dialogs. Auf Einladung des IKW trafen sich dazu 29 Vertreter von Behörden, Industrie, Verbraucherverbänden, Ministerien, Umweltverbänden, Wissenschaft und weitere Stakeholder am 23. und 24. November 2006 in Frankfurt zu einem Meinungsaustausch.

Zentrales Ergebnis: Die Kosmetikbranche und interessierte Stakeholder wollen gemeinsam ein strategisches Kommunikationskonzept für Verbraucher zum Einsatz von Nanopartikeln in kosmetischen Mitteln entwickeln.
Dokumentation zum 2. Stakeholder-Workshop

 

1. Stakeholder-Workshop (2005)

Thema "Soziale Verantwortung der Kosmetikbranche"

Auf Einladung des IKW trafen sich am 24. und 25. Februar 2005 Vertreter von Behörden, Industrie, Verbraucherverbänden, Ministerien, Umweltverbänden, Wissenschaft und weitere Stakeholder in Frankfurt. Nach diesem ersten erfolgreichen Stakeholder-Workshop über die „Soziale Verantwortung der Kosmetikbranche“ haben die Akteure sich entschieden, den Dialog im Jahr 2006 fortzusetzen. Als Ergebnis der Diskussionen wollen sich der IKW und interessierte Stakeholder in zwei Arbeitsgruppen zu den Themen
• Duftstoffe und
• Verbraucherkommunikation
noch in diesem Jahr treffen, um die soziale Verantwortung der Branche zu konkretisieren.
Dokumentation zum 1. Stakeholder-Workshop